Regeln

Jede Gemeinschaft braucht Regeln, damit das Miteinander möglich ist und verläßliche Strukturen für alle entstehen. Regeln bieten Schutz und Sicherheit für körperliches und seelisches/emotionales Wohlbefinden.

Wie jede Gemeinschaftseinrichtung unterliegen wir gesetzlichen Regelungen.

Andere Regelungen wiederum ergeben sich aus unserem pädagogischen Alltag, aus unserem Wissen und Erfahrungen, aus dem Austausch mit Eltern und vor allen Dingen aus den Bedürfnissen der Kinder. Diese Regeln werden immer wieder überdacht und ggf. angepasst.

So entstand zum Beispiel auch die Regelung, dass die Kinder bis 09.30 Uhr in der Kindertagesstätte sein sollen. Die anfangs flexible Bringzeit brachte sehr viel Unruhe in das Gruppengeschehen. Es gab keine Verlässlichkeit. Für die Kinder, die schon da waren stellte sich die Frage: Kommt mein Freund noch oder nicht?

Die Kinder, die später kamen hatten Probleme, in die bestehenden Spielgruppen mit einbezogen zu werden oder hatten kaum eine Chance ihre eigenen Spielideen zu verwirklichen, weil schon geplante Aktivitäten liefen und kein Freispiel mehr möglich war.

Auch für uns Erzieherinnen erschwerte sich die störungsfreie Planung und Gestaltung pädagogischer Angebote und des gesamten Tagesablaufes. Nach vielen Abwägungen und in Absprache mit dem Elternausschuss und dem Träger, entschieden wir uns für die feste Bringzeit bis 09.30 Uhr.

Dies bringt für die Kinder den Vorteil der Nutzung des weiteren Freiraumes Hof und sie können sich mit der nötigen Ruhe und Zeit auf ihr Spiel einlassen. Für uns alle bedeutet es eine bessere Planbarkeit, auch und gerade von spontanen Aktivitäten.

Für die Eltern interessante und wichtige Regelungen werden in unserem Kindergarten-ABC zusammengefasst.