Zusammenarbeit

 

Zusammenarbeit mit Eltern

Eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen ist die wichtigste Grundlage für eine gute und gelingende Kindergartenzeit.

Gespräche sind Chancen zum gegenseitigen Kennenlernen, Einfühlen, Verständigen, Austausch und sind angefangen vom Aufnahmegespräch über Tür- und Angelgespräche bis hin zu Entwicklungsgesprächen der rote Faden unserer pädagogischen Arbeit.

Das Ende der Eingewöhnungszeit und den Geburtstag eines jeden Kindes nehmen wir zum Anlass, mit den Eltern Entwicklungsgespräche zu führen. Sie dienen zum Austausch über die Entwicklung des Kindes im vergangenen Jahr und zur Formulierung von Zielen oder Wünschen für die Zukunft.

Unsere Eltern haben die Möglichkeit einen Elternausschuss zu wählen oder selbst gewählt zu werden. Als Vertreter der Elternschaft erhalten sie bei regelmäßigen Sitzungen einen vertieften Einblick in unsere pädagogische Arbeit, sowie in Planung und Organisation (genaues §3 Kita-Gesetz).

Elternmitarbeit hat viele Gesichter: So gelingen Feste und Feiern besser, wenn sich viele engagieren und ihre Talente und Möglichkeiten einbringen. Auch in unserer pädagogischen Arbeit können die unterschiedlichen Kulturen, Berufe, Hobbys und Interessen der Eltern zur Bereicherung beitragen. Unsere Angebote an Eltern richten sich nach Bedarf und Anregung. Dies können z. B. sein:

  • Elternabende oder –nachmittage zu verschiedenen Themen
  • Eltern-Kind-Nachmittage zum Basteln, Spielen und gemütlichem Beisammensein

Wir informieren Eltern durch Aushänge, Elternbriefe, Einladungen, unseren Jahreskalender und manchmal auch über ihr Kind. Ihre Wünsche, Anregungen, konstruktive Kritik, aber auch ihr Lob sind uns wichtig!

 

Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Katholischen Kindertagesstätte St. Martin e. V.

72 Kinder aus mehr als 20 verschiedenen Nationen besuchen unsere Kindertagesstätte St. Martin. Wir freuen uns, die Kinder und ihre Familien ein kleines Stück begleiten zu dürfen und sehen dabei die Vielfalt als große Bereicherung an.

Durch eine intensive Elternarbeit entsteht eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Eltern und uns Erzieherinnen. Oft sind wir die ersten Ansprechpartner, denen sich die Familien mit ihren Sorgen und Problemen anvertrauen. Durch die enge Beziehungsarbeit beobachten wir auch immer öfter kleinere Anzeichen von finanzieller Not in den Familien (keine passenden, wettergerechte Kleider und Schuhe; den Eltern bereitet es Schwierigkeiten, den Beitrag zum Bauernhofausflug oder zum Theaterbesuch zu zahlen usw.) Leider greift nicht in allen Fällen die Unterstützung von staatlicher Seite.

Im Austausch mit Pfr. Keller und dem Ausschuss „Jugend und Familie“ der Gemeinde St. Martin, entstand die Idee, einen Förderverein der Kindertagesstätte zu gründen. Unser Ziel ist es, den Familien unbürokratische Hilfe anzubieten – ganz im Sinne unseres Namenspatrons dem Heiligen Martin.

 

Zusammenarbeit mit dem Träger und der Kirchengemeinde

Das Verhältnis zwischen unserem Träger, Pfarrer Andreas Keller, und unserem Team ist geprägt von großem gegenseitigen Vertrauen. Gemeinsam haben wir mit seinem Vorgänger, Pfarrer Norbert Kaiser, das christliche Leitbild unserer Einrichtung erarbeitet.

Pfarrer Andreas Keller nimmt am Kindergartenalltag Anteil, indem er z. B. die Elternausschusswahl oder Elternausschusssitzungen begleitet, an verschiedenen Festen dabei ist, sich von den Schulkindern in der Kirche verabschiedet, Mitarbeiterinnen- oder Bewerbungsgespräche mitgestaltet.

Die Leiterin oder ihre Vertreterin ist aufgrund ihrer Funktion ein ständiges Mitglied des Pfarrgemeinderates und des Jugend- und Familienausschusses der Pfarrei.

Wir arbeiten bei der Jahresplanung der Kirchengemeinde mit und unterstützen gemeinsam mit den Kindern soziale Projekte der Pfarrei, nehmen an gemeindeeigenen Festen teil und gestalten Gottesdienste mit.

 

Zusammenarbeit im Team

Das Miteinander aller Kolleginnen hat eine große Bedeutung für unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern. Deshalb ist es unerläßlich, dass wir uns immer wieder gegenseitig austauschen und so miteinander im Gespräch bleiben. Dies geschieht durch wöchentliche Teamsitzungen, sowohl auf Gruppenebene, als auch im Gesamtteam.

Inhalte dieser Teambesprechungen können sein:

  • Fallbesprechungen
  • die Vorbereitung von Elterngesprächen
  • das Klären von Organisationsfragen
  • das Gestalten unseres Dienstplans
  • der Austausch über Inhalte der individuellen Fortbildungen
  • das gemeinsame Entwickeln von Visionen und die Planung der Konzeption

Dabei bringt jede einzelne Erzieherin ihre Stärken und Erfahrungen, ihr Wissen und Talent zum Wohl der Einrichtung ein. Unsere Einrichtung ist natürlich auch „Ausbildungsbetrieb“ für Erzieher(innen) bzw. Sozialassistent(inn)en, die entsprechende Fachschulen besuchen. Den Praktikant(inn)en steht eine Erzieherin als direkte Ansprechpartnerin zur Seite, aber Praxisanleitung ist gleichzeitig auch Teamsache.

Außerdem besteht auch die Möglichkeit, dass Schüler(innen) verschiedener Schulen bei uns ihr Schulpraktikum durchführen, um einen Einblick in die Berufswelt zu bekommen.

Fortbildungen, auch im Gesamtteam, sind gerade in der heutigen Zeit des Wandels wichtige Bausteine unserer Arbeit. Bei Bedarf kann es zu einzelnen Schließtagen kommen, die jedoch rechtzeitig vorangekündigt und mit dem Träger und dem Elternausschuss abgesprochen werden. Die Leiterin führt mit den einzelnen Erzieherinnen Mitarbeiterinnengespräche, um die persönlichen Ziele und Schwerpunkte zu erörtern.

 

Zusammenarbeit mit Schulen

Die Vernetzung unserer Kindertagesstätte mit den Grundschulen, die unsere Kinder besuchen werden, ist uns ein großes Anliegen.

Zur Zeit bestehen Kooperationen mit der Luitpoldschule, der Paul-Münch-Schule, der Theodor-Heuss-Schule und auch mit dem Kinderhort Mannheimer Straße.

Um für die Kinder einen guten Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule zu gestalten, finden Begegnungen verschiedenster Art statt:

  • Wir besuchen mit den Kindern die Schule
  • Die Lehrer kommen in die Kindertagesstätte, um die Fragen der Kinder zu beantworten
  • Die Lehrer der Luitpoldschule und die Erzieher des Hortes stehen an einer Elterninformationsveranstaltung in der Kindertagesstätte Rede und Antwort.
  • Nach Absprache und mit Einverständnis der Eltern können vor und nach der Einschulung Gespräche zwischen Lehrern und Erzieherinnen stattfinden.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Es ist ganz natürlich, dass wir als Kindertagesstätte mit vielen verschiedenen Institutionen Kontakte pflegen und zusammenarbeiten. Je nach Bedarf und Situation sind diese gegenseitigen Beziehungen mal mehr oder weniger ausgeprägt.

Zusammenarbeit findet statt, z. B. mit:

  • Psychologischen und medizinischen Beratungsstellen. In Absprache mit den Eltern nehmen wir bei Bedarf z. B. bei Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen… Kontakt zu Beratungsstellen auf. Unser Wunsch ist es, bei den daraus resultierenden Maßnahmen wie z.B. Ergo- oder Logopädie zu begleiten und helfen, um für unsere Arbeit wichtige und förderliche Zusammenhänge zu erkennen und umzusetzen.
  • Katholischer Pfarrverband
  • Fachberatung
  • anderen Kindertagesstätten
  • Stadtjugendamt / Landesjugendamt / Kultusministerium
  • Rheinland-Pfalz
  • Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)
  • Gesundheitsamt
  • Polizei und Feuerwehr – im Rahmen der Verkehrs- und Brandschutzerziehung
  • versch. Berufsgruppen, Pfalztheater, Handel, Gewerbe… im Rahmen unserer pädagogischen Arbeit
  • versch. Berufs- und Fachschulen
  • Bereitstellung von Ausbildungsplätzen und Praktika, die von uns fachlich begleitet werden
  • versch. Institutionen im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit z.B:
  • Gartenschau, Kinderaltstadtfest, Round Table, Stadtsparkasse…