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Jüdische Tradition, lebendiges Erbe: Speyer - Worms - Mainz. EIne Zeitreise durch 1000 Jahre.

25. Juni 2021   Andreas Keller
Speyer Synagoge_800.jpg

Im Juli werden die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz voraussichtlich Weltkulturerbe der UNESCO. Aus diesem Grund veranstaltet die Pfarrei Hl. Martin gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz einen lehrreichen und interessanten Vortrag über die Kultur und die Geschichte der SchUM-Städte. Referentin ist Frau Dr. Susanne Urban, Historikerin und Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V.

Die Veranstaltung wird am 4. Oktober 2021 um 18:30 Uhr online stattfinden und hier gestreamt werden: https://live.dig-kl.de

Zum Vortrag:

Ab dem 10. Jh. lassen sich Juden in Speyer, Worms und Worms nieder. Sie bauen Synagogen, errichten Frauenschulen und monumentale Ritualbäder,
diskutieren in Lehrhäusern und feiern in Gemeindezentren. Sie beerdigen ihre Toten auf Friedhöfen, die bis heute wie ein offenes Buch von Rabbinern und
weisen Frauen, Wohltäterinnen und einfachen Gemeindemitgliedern berichten.

Die Juden in den nach den hebräischen Städtenahmen benannten SchUM-Gemeinden setzen Maßstäbe, entwickeln innovative Architektur und werden Vorbild. Gelehrsamkeit und Gesänge, Gebetsbücher und moralische Leitfäden sind, ebenso wie die Legende des Golems, prägend für die kommenden Jahrhunderte.

Der reich bebilderte Vortrag wird sich all diesen Facetten nähern und Sie mitnehmen auf eine Reise durch Zeiten und Räume, die das Judentum in Europa langfristig prägte.




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