Skulpturenaktion am Labyrinth in Alsenborn

18. August 2017   Andreas Keller
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Ausstellung und Künstlerwerkstatt des polnischen Künstlers Aleksander Majerski
vom 20. bis 31. August 2017

Im August wird der polnische Künstler Aleksander Majerski zwei weitere Bäume im Labyrinth auf dem Alsenborner Lebenspfad, im Rahmen einer Künstlerwerkstatt, bearbeiten.

Im August 2010 entstanden die ersten fünf Skulpturen zu den Themen:
1. Anfang/Geburt;
2. Freundschaft/Begegnung;
3. Freude/Tanz;
4. Arbeit/Mühsal
5. Klage/Leid/Tod

Die neu zu gestaltenden Skulpturen stehen unter den Themen:
1. Verbindung zwischen Himmel und Erde in Form eine aufstrebenden Spirale
2. Gott erfahren - Boten Gottes - Gottes Gedanke

Aleksander Majerski wurde 1952 in Zywice geboren, absolvierte das Allgemeinbildende Lyzeum in Nowy Targ und nahm danach technische Studien in Krakow auf. Für Skulpturen begann er sich ab 1982 zu interessieren. Seine Werke sind in der Zwischenzeit in vielen Ländern Europas und in Amerika ausgestellt sind. Er lebt und arbeitet in Limanowa/Polen.

Beispiele seiner Arbeit und ältere Werke des Künstlers können am Gemeindefest der Protestantischen Gemeinde Alsenborn am 20. August, im Gemeindehaus der protestantischen Gemeinde, besichtigt werden. Die Ausstellungseröffnung im kleinen Saal beginnt dort gegen 11.30 Uhr nach dem Gottesdienst. Alle ausgestellten Arbeiten können käuflich erworben werden.

Vom 21. bis 31. August kann in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr dem Künstler bei der Arbeit am Labyrinth zugeschaut werden.

Das Labyrinth ist von St. Josef aus in 20 Min. zu Fuß zu erreichen. Gehbehinderte Menschen können sich in den Pfarrämtern melden: 06303 – 6232 oder 2188

Die Skulpturenaktion wird durch verschiedene Veranstaltungen begleitet:

Bibelteilen am Labyrinth am Dienstag, 22. August um 19.30 Uhr mit Wilhelm Sprengart; Abschluss am Tisch der Gemeinschaft (Verpflegung bitte selbst mitbringen)

Mundart und Musik im Alsenborner Labyrinth am Donnerstag, 24. August um 19.30 Uhr (bei Regen in der katholischen Kirche St. Josef)
Matthias Zech* liest aus: Leewensfarwe*; Lyrik un Prosa uff Pälzisch
Musik: Klaus Schuster, Gitarre

Abschlussfest mit musikalischer Unterstützung durch die Brass Cats*, Enthüllung der neuen Skulpturen und einem Grußwort des Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Herrn Franz Gruß, ist am Donnerstag, 31. August um 19.30 Uhr im Labyrinth mit Getränken und kleinen Häppchen

Zu allen Veranstaltungen laden der ökumenische Arbeitskreis Lebenspfad und die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn die Bevölkerung recht herzlich ein.

*Matthias Zech wuchs mit fünf Geschwistern in Neustadt Hambach auf. Die familiensprache war und ist Pfälzisch. Nach theologischen Studien in der Fremde, in Würzburg und Paris, lebt er seit zwei Jahrzehnten mit seiner Frau und drei Kindern in Speyer.

* Leewensfarwe; Lyrik un Prosa uff Pälzisch      ISBN 978-3-9817350-5-5
Mit bewegend-lautmalender Lyrik und unterhaltsam-hintergründiger Prosa in seiner Pälzer Muddersproch bringt er die Menschen bei seinen Lesungen zum Lachen und Weinen, zum Nachdenken und Schmunzeln. Bei Mundartwettbewerben in Bockenheim, Dannstadt, Gonbach, Alzey, Völklingen und auf der Sickinger Höhe war er in den letzten Jahren oftmals Preisträger. Beim Mundartwettstreit in Bockenheim zeichnete die Jury sein Gedicht eiszeit mit dem ersten Platz aus.

*Brass Cats – Blechbläserensemble e.V.
Preisträger des 9. Deutschen Orchesterwettbewerbs 2016 des Deutschen Musikrates

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