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Vortrag über die Bedeutung der jüdischen SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz

23. September 2021   Andreas Keller
Plakat Vortrag Die SchUM-Städte v2.jpg

Anlässlich der Aufnahme der bedeutenden jüdischen SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz in das UNESCO-Weltkulturerbe veranstaltet die Pfarrei Heiliger Martin gemeinsam mit der jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Kaiserslautern den Vortrag:

Jüdische Tradition, lebendiges Erbe: Speyer, Worms und Mainz. Eine Zeitreise durch 1000 Jahre

Montag, 4. Oktober 2021, 18:30 Uhr https://live.dig-kl.de

VORTRAG von Dr. Susanne Urban, Historikerin. Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V. seit Ende 2015


Ab dem 10. Jh. lassen sich Juden in Speyer, Worms und Mainz nieder. Sie bauen Synagogen, errichten Frauenschulen und monumentale Ritualbäder, diskutieren in Lehrhäusern und feiern in Gemeindezentren. Sie beerdigen ihre Toten auf Friedhöfen, die bis heute wie ein offenes Buch von Rabbinern und weisen Frauen, Wohltäterinnen und einfachen Gemeindemitgliedern berichten.

Die Juden in den nach den hebräischen Städtenamen benannten SchUM- Gemeinden setzen Maßstäbe, entwickeln innovative Architektur und werden Vorbild. Gelehrsamkeit und Gesänge, Gebetsbücher und moralische Leitfäden sind, ebenso wie die Legende des Golems, prägend für die kommenden Jahrhunderte.

Der reich bebilderte Vortrag wird sich all diesen Facetten nähern und Sie mitnehmen auf eine Reise durch Zeiten und Räume, die das Judentum in Europa langfristig prägte.




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