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Weihnachtsnovene in St. Josef

28. November 2020   Andreas Keller
Novene Plakat_800.png

Wem eine Ankunft in Aussicht gestellt wird, muss auch zwangsläufig warten. In der Erwartung der Ankunft Gottes in unserer Welt durch seinen Sohn, können die letzten Tage vor dem Weihnachtsfest besonders geprägt sein. Es ist eine schöne und wohltuende Tradition, dieser Ankunft mit der Feier der „Weihnachtsnovene“ entgegenzugehen.

Im sogenannten „Stacheldrahtseminar“ in Chartres, einer eigenen Abteilung des dortigen Kriegsgefangenenlagers, trugen Priesteramtskandidaten und Geistliche aus der Erinnerung die Texte zu dieser Feier zusammen, um sich gemeinsam in den Jahren 1945 und 1946 auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. 1947, bereits im Jahr darauf, trugen die Seminaristen nach der Auflösung des „Stacheldrahtseminars“, diese besondere Liturgie in ihre Heimatdiözesen. Im Priesterseminar St. Bonifatius in Mainz, feiert man die Novene bis heute. Auch im Kloster der Dominikanerinnen von St. Magdalena in Speyer wird sie in abgewandelter Form gefeiert.

Einzig bei Kerzenschein werden die Texte der Novene aus dem Alten Testament gesungen. Die an den einzelnen Tagen der Novene thematisierten und wechselnden „O-Antiphonen“, die bereits seit dem 7. Jahrhundert bekannt sind, sind dem Alten Testament entnommen und beginnen mit der bildhaften Anrede des bereits dort erwarteten Messias. Sie preisen sein ersehntes Wirken und münden im Ruf „Veni!“, „Komm!“. Passend zu jeder O-Antiphon hören wir eine kurzweilige Impulspredigt.

Sie sind herzlich eingeladen, die Weihnachtsnovene mitzufeiern! Die Termine können Sie dem beigefügten Plakat entnehmen oder den Aushängen in den Kirchen. Wir treffen uns jeweils um 18 Uhr in St. Josef Alsenborn um gemeinsam in dieser Feier dem kommenden Christus entgegenzugehen.

Kategorien: Gemeinde St. Josef | Liturgie | Andacht - Wortgottesfeier |



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