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Geschichtliches über St. Anton

 

„Als in dem ehemaligen Schwanden anstelle einer kleinen Kapelle ein neues Kirchlein errichtet wurde, erhielt das werdende Dorf dadurch seinen Namen.

Ernst Christmann schreibt in „Die Siedlungsnamen der Pfalz“: „Die Siedlung entstand bei einer neuen Kirche und hieß danach ‚zer niuwen kirchen‘. Abschwächung führte über ’nuin‘ zu ’neun‘ und endlich zu Neukirchen.“Der Ort wird 1185 erstmals urkundlich erwähnt.

Im Jahre 1219 verkauften die Benediktiner zu St. Lambrecht Besitz in „Nuwenkirchen“ an das Kloster Enkenbach. In späterer Zeit war Neukirchen Gerichtsort des kurpfälzischen Oberamts Lautern. 1788 hatte das Dorf 54 Häuser. 1939 bzw. 1969 wurden Neukirchen, Mehlingen und Baalborn zu einer Gemeinde Mehlingen vereinigt.

Dabei ist Neukirchen vermutlich die jüngste der ursprünglich selbständigen Gemeinden. Mehlingen gehört wohl zu den ältesten Siedlungen „auf dem Kreis“, seine Anfänge gehen wahrscheinlich bis in die alemannische Zeit um 450 zurück.

Das Dörfchen „bei den Leuten des Maol“ wird 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Wilhelm von Lyrenberg war um diese Zeit in dem Dorf begütert. 1275 kaufte das Kloster Enkenbach von dem Grafen Conrad von Wartenberg die Hälfte des Zehnts in Ober- und Unter-„melegyn“…“